KOP/FUP


Programmiersprachen und Programmtools gibt es viele. Wir wissen, welche davon für die unterschiedlichsten Aufgaben am besten geeignet sind. Sei es um eine Anlage Störungsfrei zu betreiben, oder eine zuverlässige Schnittstelle zu entwickeln.

Wegen ihrer leichten Nachvollziehbarkeit sind KOP und FUP die einzigen Sprachen für die Programmierung eines Sicherheitsprogramms wie ein Not-Aus System. Da jedoch komplexere Programmstrukturen, Schleifen oder Case-Anweisungen, in KOP und FUP schwierig (bis überhaupt nicht) zu realisieren sind, verlieren diese für komplexe Steuerungsaufgaben zugunsten von AWL und insbesondere strukturiertem Text zunehmend an Bedeutung.

KOP

Kontaktplan (Abkürzung KOP) ist eine Methode zur Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS). Es handelt sich um eine grafische Programmiersprache, die insbesondere für Verknüpfungssteuerungen geeignet ist. In ihrer Darstellung ist sie an Stromlaufpläne angelehnt: In fast allen modernen KOP-Sprachen sind auch Funktionsblöcke verfügbar, die weit über die eigentliche Verknüpfungssteuerung hinausgehen.

KOP - Kontaktplan Beispiel

FUP

Die Funktionsbausteinsprache (Abkürzung FBS) ist eine definierte Sprache zur Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS). Sie wird oft auch Funktionsplan (Abkürzung FUP) genannt. Die grafisch orientierte Programmiersprache verwendet in ihrer Darstellung die Logiksymbole der Booleschen Algebra. Sie ist insbesondere für Verknüpfungssteuerungen geeignet und bei Quereinsteigern aus elektrischen und mechanischen Berufen beliebt, da die Programmlogik durch die Visualisierung relativ leicht nachvollziehbar ist.

FUP - Funktionsplan Beispiel